02 20 Magazin für Architektur, Garten und Lebensart

Heißgeliebtes Wintergrillen

Ob Grillparty oder Zubereitung zum Festtagsessen mit family & friends – bei dem besonderen Highlight an frostigen Tagen werden die Gäste nicht schlecht staunen. Fest versprochen!

Bei eisigen Temperaturen gemütlich draußen sitzen, sich am heißen Grill wärmen und dabei abwechslungsreiche Gerichte zubereiten und genießen – Wintergrillen im Freien ist das Highlight zur kalten Jahreszeit. Und mit ein paar Tipps wird jeder zum echten Wintergrill-Profi. „Grundsätzlich empfiehlt es sich, eher größere Fleischstücke zu grillen“, erklärt Bart Mus, Chef-Grillmeister der Weber Grillakademie. „Zum einen kühlen sie nicht so schnell aus. Zum anderen kann man die Zeit, während das Fleisch auf dem Grill gart, entspannt mit seinen Gästen genießen. Wenn das Grillgut dann gar ist, packt man es am besten zunächst in Backfolie und anschließend in Alufolie ein, um es in Ruhe nachgaren zu lassen und warmzuhalten.“ Hier helfen auch vorgewärmte Schüsseln und Teller, dass Fleisch und Beilagen nicht so schnell kalt werden. Wichtig ist – und das gilt für alle Grills – den Deckel so selten wie möglich zu öffnen, damit die Hitze nicht entweicht, sondern im Inneren verbleiben kann. Durch die niedrigere Luftfeuchtigkeit glühen Holzkohle und Briketts übrigens im Winter deutlich länger – und ermöglichen so besonders ausgedehnte Grillabende.

Gute Vorbereitung ist das A und O

Wichtig ist für das Grill-Event genügend Zeit einzuplanen. Denn bei Minusgraden kann das Vorheizen oder auch das Garen der Gerichte ein bisschen länger dauern. Gerade im Winter schmecken deftige Gerichte wie Braten, Truthahn, Hähnchen oder geräuchertes Fischfilet vom Zedernholzbrett besonders gut. Der Grill sollte an einem windgeschützten Ort aufgestellt werden, um die Kälteeinwirkung von außen möglichst gering zu halten. Tipp: Stellen Sie den Anzündkamin mit der durchglühenden Kohle direkt auf den Kohlerost. So wird der Kessel gleich mitgewärmt und ein zu schneller Temperaturwechsel wird vermieden.

Aromatischer Rauch und langsames Garen verleihen Fisch, Fleisch und Gemüse eine feine Note. Unterschiedliche Räucherutensilien sorgen zudem für Abwechslung bei der Zubereitung: Zarte Fischfilets beispielsweise erhalten eingerollt in dünne Wood Wraps ein würziges Aroma. Alternativ kann man Fisch oder Fleisch auch auf einem zuvor gewässerten Räucherbrett auf den Rost legen. Der Rauch, der sich durch die Hitze ausbreitet, verleiht dem Grillgut einen ganz besonderen Geschmack. Man kann auch ganz klassisch große Holzstücke, sogenannte Wood Chunks, unter die Kohle mischen und damit das Grillgut räuchern.

Equipment, Inspiration und Kurse für kalte Tage

Die Firma Weber beispielsweise liefert praktisches Zubehör zum Wintergrillen: Das Grillflicht beleuchtet den gesamten Rost und sorgt so für den perfekten Überblick im Dunkeln. Für alle, die lieber ihre Gäste drinnen bewirten möchten und nicht ständig draußen kontrollieren wollen wie weit das Grillgut ist, liefert Weber ein Digitalthermometer mit Timerfunktion. Es meldet sich, sobald die gewünschte Kerntempe­ratur erreicht ist. Von süßen Dampfnudeln über deftige ­Eintöpfe oder Mini-Pfannkuchen bis hin zum Glühwein – das Weber Gourmet-BBQ-System (GBS) sorgt für ­kulinarische Abwechslung am Grill. Weihnachtsgans, Braten und Ente gelingen übrigens mit einem Drehspieß ganz leicht. Inspiration liefert „Weber’s Wintergrillen“ aus dem Verlag Gräfe + Unzer mit Rezepten für die ­Festtage. ­Genau der richtige Ort, um seine Grillkünste zu erweitern ist die Weber Grillakademie. Hier bereiten die Teilnehmer unter professioneller Anleitung beim Kurs „Wintergrillen“ ein ganzes Menü auf dem Grill zu und erhalten praktische Tipps und Rezepte. Deutschlandweit gibt es aktuell ­Grillakademien an 35 Standorten.

www.weber.com | www.weber-grillakademie.com

Räuchern – das Special-Highlight