02 20 Magazin für Architektur, Garten und Lebensart

Genuss mit Tiefgang

In den Hauptrollen: Tapas & Wein. Mit diesem Dreamteam und nicht zuletzt durch Hendrik Olfens Können, avancierte die Henne Weinbar zum beliebten Genuss-Spot in der Kölner City.

Henne ist nicht nur sein Spitzname. Henne steht vor allem für wahren Genuss. Ob bei der Traube Tonbach in Baiersbronn oder im Hotel Wasserturm bei Hans Horberth – Hendrik ­„Henne“ Olfen hat das Einmaleins des Kochens in renommierten Häusern gelernt und präsentierte seine Geschmacksoffensive nach zwei Jahren internationaler Arbeit 2018 am eignen Herd in der Rheinmetropole. „Köln ist eine Millionenstadt mit Dorfgefühl – das habe ich schon immer gemocht. Somit war klar, dass ich hier mein erstes Restaurant eröffnen würde.“ Als begeisterter Koch und Esser nutzte er die gesammelte Erfahrung, um seinen Küchenstil zu perfektionieren – sowohl für den versierten Gourmand als auch für den unkomplizierten Genießer. Die Henne Weinbar auf der Pfeilstraße im Herzen Kölns sorgt für entspannte Wohlfühlmomente jeden Alters.


Austern mit Petersilienstielen und Johannisbeer­essig; Bergischer Stör in Gin gebeizt mit marinierter ­Gurke und Brokkoli; Nordseekrabben mit Sauerteig Brioche, Dillcrème und Roscoff-Zwiebeln; Katsu ­Sando, japanisches Sandwich mit krossem Tofu und Sojamayo – auf den Tisch kommen kleine Gerichte ohne feste Größen. Ähnlich wie in spanischen Restaurants soll der Gast jederzeit die Karte rauf und runter ordern können und nach Lust und Laune nachbestellen, einfach hintereinander weg als großes Menü genießen oder mit Freunden teilen. Beste Zutaten stehen dabei im Vordergrund. „Man kann nach dem Shoppen auf ein Glas Champagner mit kleinem Gericht vorbeikommen oder mit einer Gruppe von Freunden einen ausschweifenden Abend mit Essen und Wein bei uns verbringen.“ Geselligkeit garantiert! „Es gibt keine Regeln. Wir freuen uns einfach, unseren Gästen den Tisch mit kleinen, leckeren Sachen voll zu machen.“ Mittags gibt’s ein legeres Lunch für private und geschäftliche Essen. Abends folgt ein urbanes Publikum dem Ruf der Genusswerkstatt. Im Sommer kann man auch im lauschigen Innenhof seinen Leckereien frönen. Von hier aus hat man übrigens auch einen guten Blick in die offene Küche. Das Restaurant ist schlicht und modern eingerichtet. Vieles hat der Gastgeber aus dem Bestand des ehemaligen Bistro Spitz über­nommen. Neben dem Interiordesign durch den Innenarchitekten Hubertus Freund hat Hendrik Olfen sich selbst um die Tischkultur gekümmert.

„Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!“, sagte schon Johann Wolfgang von Goethe. Bei der Henne Weinbar genießt man besondere Freiheit bei der Wahl von guten Tropfen und Sommelier Fabrice Thumm hat für die Weinkonzepte bereits einige Preise einheimsen können. Die Idee ist, bei allen Rebsorten drei Weintypen anzubieten: Crowdpleaser – von leicht bis komplex, unkompliziert für jeden Weingenießer erkennbar guter Wein. Freakshow – das sind außergewöhnliche Weine von echten Typen, die das ein oder andere anders machen. Icon – ist Rebsaft, den man schon immer einmal getrunken haben wollte. „Gerade bei sehr hochwertigen Flaschenweinen sind uns faire Preise wichtig“, denn die Henne Weinbar bietet auch Exzellentes im offenen Ausschank.

Ob Einsteiger, Weinliebhaber oder einfach Fan von gutem Geschmack – in der Pfeilstraße bei Henne entdecken Sie alles, was purer Genuss zu bieten hat. Und vor allem: Einen kulinarischer Spannungsbogen der Extraklasse.

www.henne-weinbar.de



„Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!“