02 19 Magazin für Architektur, Garten und Lebensart

Domizil des guten ­Geschmacks

La Fonda ist ein geselliger Treffpunkt an einem der schönsten Plätze Kölns. Konzipiert mit der kulinarischen Kompetenz von Hase Catering und eingerichtet von den Machern von The Qvest, finden hier Stil, Gastfreundlichkeit und gutes Essen in spannender Kulisse zusammen.

Der Gereonsplatz, ein in Köln zentral gelegener und dennoch gut versteckter Ort, wurde in den letzten Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Gegenüber der Basilika St. Gereon belebte man im Jahr 2015 mit dem Boutique-Hotel The Qvest das alte Historische Archiv wieder. Drei Jahre später eröffnen die Macher von The Qvest direkt neben dem Hotel das Restaurant La Fonda. Gemeinsam mit der kulinarischen Kompetenz des Restaurants Hase wurde mit La Fonda ein Ort für entspannte Feinschmecker konzipiert: Mit herausragendem Essen, ­einer umfangreichen Weinkarte und bestechend schönem Ambiente. Im imposanten Gastraum und auf der sonnigen Außenterrasse fühlt man sich wie bei ­guten Freunden – vom schnellen Business ­Lunch bis zum ausgelassenen Dinnerabend.

Neuer Stern am Genuss-Firmament
Der Stil, für den das The Qvest Hotel internationale Anerkennung fand, findet sich auch im La ­Fonda – Leuchtenklassiker des 20. Jahrhunderts hängen von Decken und Wänden, Platz genommen wird auf gepolsterten Wire Chairs von Eames und Bertoia. Die Einrichtung liefert den passenden Rahmen für Essen und Weine, die sich, wie schon das Interieur, zwischen klassisch und kreativ bewegen. In der Küche des La Fonda werden handverlesene, saisonale Zutaten mit Einflüssen aus aller Welt gepaart. Das gelingt nicht nur beim Txogitxu Rinderfilet, sondern auch bei den veganen und vegetarischen Gerichten, mit denen man sich besonderes erfinderisch zeigt. Verantwortlich für die beseelte Küchenphilosophie zeichnet Küchen­direktor Daniel Reinhardt, der zuvor zehn Jahre lang die Küche des Hase Catering leitete.

Nicht leicht fällt es Reinhardt, seiner kulinarischen Stilrichtung einen Stempel ­aufzudrücken: Crossover, mediterran, international – Schlagworte, die nicht ganz treffend beschreiben, dass sich im La Fonda eigentlich alles um die Zutaten dreht. So wird aus einem Ei ein 66° Eigelb, aus Wolfsbarsch Ceviche und aus Wildkräutern ein Salat.

Speziell zeigt sich begleitend zu den Gerichten auch die Weinkarte, der Fokus liegt auf Weinen aus biologischem Anbau. Man konzentriert sich auf die Anbaugebiete Deutschland und Österreich mit einigen Highlights aus den angrenzenden Ländern Europas. Das gehobene Restaurant spielt bewusst mit einem lockeren Flair, für ein Kölsch oder einen Cocktail an der Bar gibt es nicht nur designierte Plätze, sondern auch das passende Menü: In der Kategorie Bar Food stehen Kalbsfrikadelle und Jahrgangssardinen auf der Karte. Das passt zum grundlegenden Credo des La Fonda: Den Gast herausfordern, aber nicht überfordern. Das The Qvest im Blick und viele leckere Sachen auf dem Teller: La Fonda ist die Basis für einen entspannten Abend.
P.S.: Komme öfter!

www.lafonda.koeln

Die chilligste Genussoase der Domstadt