Hotspot des Designs

Früher ging hier die Post ab. Heute präsentieren in der ehemaligen Bahnhofshalle internationale hochkarätige Einrichtungsmarken ihre aktuellen Trends.

Die Design Post ist für Ästheten die Flaniermeile schlechthin. Das Credo: Immer etwas Neues entdecken, sich in entspannter Atmosphäre inspirieren lassen, zwanglos gutes Design live erleben. Und das seit über zehn Jahren. 2006 eröffneten die Initiatoren Paul van den Berg und Willem van Ast, mit über 30 Jahren Showroom-Erfahrung in den Niederlanden, die Design Post. Die sieben so genannten Dreigelenkbogenhallen sind 1913 im Auftrag der Post entstanden, wurden 2005 unter Beachtung ihrer historischen Bedeutung aufwändig modernisiert und zu einem großzügigen und lichten Ausstellungsgebäude umgebaut. Früher dienten sie als Paketverteilzentrum und befinden sich direkt gegenüber dem Bahnhof Köln-Deutz und der Messe. Die architektonische Qualität und die räumliche Weite machen das Gebäude zu einem schützenswerten Denkmal. Die Architekten des beauftragten Planungsbüros O III architecten aus Amsterdam erkannten die Chance, mit der Erhaltung des Gebäudes einen Raum mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre zu schaffen – ideal für Ausstellungen und Events. Insbesondere die integrierten langen Gebäudekörper, die brückenartig ein Zwischengeschoss bilden, schaffen einen Mehrwert an Interieur, Funktionalität und Intimität. Dabei sind die eingezogenen Emporen keine bloßen Gestaltungselemente der Architekten, die zufällig entstanden sind. Die heutige Architektur schafft eine bewusste Anlehnung an die einstige Nutzung des Gebäudes: Die Brücken wurden exakt dort positioniert, wo früher die Postzüge standen und symbolisieren durch die weiten Durchgänge die offenen Türen der historischen Züge. So würdigt die Architektur die Geschichte des Ortes auf einfühlsame Weise.

Agape, Cor, Kvadrat, Moroso, Ingo Maurer, Mawa-Design – über 30 internationale Top-Marken präsentieren hier ihre aktuellen Trends. Hier gilt es, ein umfangreiches Sortiment aus den Bereichen Möbel, Leuchten und Textilien zu entdecken, das im wechselnden Turnus neue Impulse bietet. Gekauft wird in den Ausstellungen nichts, denn Produkte und Beratung stehen im Vordergrund. Das macht die Design Post für Verbraucher, die in ansprechender Umgebung entspannt durch Interior-Neuheiten stöbern wollen, ebenso interessant wie für Händler und Architekten, die sich mit ihren Kunden und Bauherren hier treffen können. Manager Volker Streckel und sein Team halten sich dezent im Hintergrund, stehen aber auf Wunsch mit gebündelter Kompetenz in Design- und Einrichtungsfragen zur Seite.

Regelmäßig stattfindende Events, Konzerte, Fortbildungen für Architekten, Fachsymposien mit verschiedenen Partnern sowie die Vernetzung mit dem Bund Deutscher Innenarchitekten machen die Design Post zu einem interessanten Treffpunkt – nicht nur für die Branche. Die Design Post hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Design-Hot Spot entwickelt. „Wir sind da angekommen, wo wir hinwollten“, so Volker Streckel. Und wer noch nicht da war, muss unbedingt hin.


www.designpost.de

WIR SIND DA ANGEKOMMEN,
WO WIR HINWOLLTEN